H wie Höhenangst – Hauptsache geile Aussicht!
Flores, Guatemala
Moin.
Ich habe hier noch gar nicht viel von mir erzählt. Starten wir also mal mit einem Fun Fact:
Ich bin die, die man gerne mitnimmt in den Freizeitpark...
Zum Taschenhalten.
Ich habe Höhenangst. Schon seit ich denken kann, sind luftige Höhen nicht mein Ding. Und das ist noch milde ausgedrückt.
Ich habe nicht einmal ein Foto von der Aussicht vom Kölner Dom. Ich war bei meinem ersten und einzigen Besuch einfach zu beschäftigt damit, mein Handy panisch in Körpernähe festzuklammern. Aus Angst, es könnte fallen und auf der Domplatte in seine Einzelteile zerschellen.
Schweißnasse Hände. Kribbeln in den Füßen. Und extremer Fokus auf die Situation. So fühlt sich Höhenangst an.
Sie verfolgt mich schon immer. Aber ich verstehe sie noch nicht gänzlich. Manchmal taucht sie spontan auf und manchmal lässt sie mich in Ruhe.
Ins Flugzeug steigen? Kein Problem.
Mein Balkon im fünften Stock? Liebe ich.
Aussichtsplattform mit Glasboden? Da reichen schon 2 Meter Höhe für die volle Ladung Angstschweiß. Aber trotzdem lasse ich nicht locker. Ich will die geile Aussicht sehen. Auch, wenn es unangenehm wird.
Challenge accepted!
Im Januar 2023 war ich in Guatemala.
Bis heute eines meiner liebsten Reiseziele. Ein beeindruckendes Land mit herzlichen Menschen, mysteriösen Spuren vergangener Zeiten und traumhafter Landschaft.
Und mit vielen Höhenmetern. Im Dschungel.
Auf dieser Reise habe ich mehr als einmal meine Höhenangst am Kragen gepackt und ihr tief in die Augen geblickt. Vor allem im Parque Natural Ixpanpajul in Flores. Ein kleines Naturparadies im subtropischen Regenwald.
Zwischen Brüllaffen und meterhohen tropischen Pflanzen habe ich mich Schritt für Schritt hoch in die Baumkronen des Dschungels vorgearbeitet.
Im Pinguingang.
Denn als Preis für die atemberaubende Aussicht muss die todesmutige Besucherin mehrere Hängebrücken überqueren. 7 an der Zahl. Teilweise mehr als hundert Meter lang. Und genauso hoch. Auch über die Beschaffenheit macht sich der deutsche Kopf hier ein paar Gedanken, aber das ist eine andere Geschichte.
Wem hier nach den Brücken das Blut noch nicht überkocht, der kann sich auch noch den Ziplines widmen. Nein, danke. Mein Adrenalinpegel war voll genug. An diesem Tag habe ich nicht nur meine Komfortzone verlassen. Ich konnte sie gar nicht mehr sehen ohne Fernglas.
Am Ende der Brücke warteten zwar weder Donna noch Gloria auf mich. Aber dafür Oskar, Vorname: Stolz wie.
Und einige Selfies, die mir auch heute noch einen neuen Motivationsschub geben. Stilecht mit Angstschweiß auf der Stirn.
Warum ich das erzähle? Ich weiß es auch nicht. Vielleicht nur, um daran zu erinnern, dass es sich lohnt, hin und wieder die Komfortzone zu verlassen.
Vor allem, wenn die Aussicht geil ist.
Wie ist es bei dir? Hast du auch wiederkehrende Challenges in deinem Alltag oder vielleicht sogar Höhenangst? Erzähl mal!
Achso, eine Sache noch…
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